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Was wurde aus ... Eva Zamostny

 

 

Im Musical "Das hätt' ich mir nie träumen lassen" spielte die damals 14 Jahre alte Eva eine der weiblichen Hauptrollen. Von den Brettern, die die Welt bedeuten konnte sie sich danach nie wieder verabschieden. Charmant und mit Augenzwinkern erzählt sie im Interview was aus ihr wurde, wie unser Chor sie beinflusst hat und warum es durchaus von Vorteil sein kann keine Noten zu haben.

 

Was machst du beruflich?

Ich bin Darstellerin, Sängerin und Tänzerin.

 

Bei welchen Produktionen hast du mitgespielt?

Cabaret (Volksoper Wien), Mamma Mia! (Theater des Westens Berlin und Palladium Theater Stuttgart), Csardasfürstin (Opernhaus Zürich), Moulin Rouge (Stadttheater Stuttgart), West Side Story (Stadttheater Klagenfurt, Oper Dortmund), My Fair Lady (Sommerfestspiele Bad Hersfeld), etc.

 

Eva Zamostny

Foto (c) Jenny Koller

Welche Ausbildung musstest du dafür machen? Wie lange hat diese gedauert? Was hast du dort alles gelernt?

3 jähriges Studium an den "Performing Art Studios Vienna“, sowie zahlreiche private Gesangsstunden, Tanzkurse und Workshops in Melbourne (AUS), New York (USA) und Rio de Janeiro (BRA).

Mein Studium war sehr vielseitig - ich habe von Jazzdance, Sologesang, Schauspiel, Chorgesang, Musiktheorie, Ballett, Steppen bis hin zu Akrobatik alles gelernt.

Was gefällt dir an deinem Beruf?

Er ist vielseitig und kreativ. Es ist meine Leidenschaft mich körperlich, gesanglich und darstellerisch auszudrücken. Fernab von Social Media in „fantastische Welten“ abzutauchen und den Zuschauer mitzunehmen. Auch liebe ich es zu reisen und mich immer wieder neu zu erfinden.

 

EvaZamostny2

Welchen Einfluss hatte der Chor auf deine Berufswahl?

Ich würde sagen, dass der Chor auf jeden Fall einen wichtigen Einfluss auf meine künstlerische Laufbahn hatte. Meine ersten Auftritte sowie Tonaufnahmen erlebte ich mit und durch den Chor.
Besonders die letzte Produktion „Das hätt ich mir nie träumen lassen!“ hat meine Leidenschaft zum Musical erweckt.

 

Wie lange warst du im Chor?

Mit 6 Jahren begann meine Zeit im Chor und ich war dort bis ich 14 Jahre alt war.

 

Bei welchen Produktionen des Chores hast du mitgespielt?

Zahlreiche Adventkonzerte im Rathaus, Auftritte mit Heinz Zuber (alias Enrico) im Musikverein, das Musical „Das hätt´ich mir nie träumen lassen!“, uvm.

 

Gibt es für dich Unterschiede zwischen deinen Auftritten jetzt und den Auftritten als Kind im Chor?

Der Leistungsdruck und der Anspruch an sich selbst werden natürlich höher.

 

Wie kam es dazu, dass du im Chor angefangen hast? Wie bist du auf den Chor gekommen?

Ich glaube das hat Mama in die Wege geleitet (sie war sicherlich froh, dass ich mal woanders gesungen habe als lautstark in der Wohnung).

 

Was hat dir am Chor gefallen?

Ich glaub es war die Kombination aus Musik, Singen, Tanzen... und vorallem all dies mit meinen Freunden zu tun.

 

Auf wie vielen Probenwochen oder Probenwochenenden (Lagern) warst du mit?

Sicherlich mehr als 10...

 

Was hat dir an diesen gefallen?

Mit Sicherheit war das Beste, dass man dort länger aufbleiben durfte als zuhause :)

 

Welches Lied hast du im Chor am liebsten gesungen?

Liebe ist, ja was ist Liebe

 

Was ist dir aus deiner Chorzeit besonders in Erinnerung geblieben?

Dass ich nie meine Noten mit hatte und deswegen alles am schnellsten auswendig konnte.

 

Hast du irgendeinen Tipp für unsere jüngsten Chormitglieder?

Traut euch und habt Spaß!

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31. Mai 2022, 17:30
Florianisaal, Pfarrkirche St. Florian
(Wiedner Hauptstraße 97, 1050 Wien)


Nachdem dem frühzeitigen Ende des Jubiläumsjahres 2020 und seitheriger Aufführungspause, meldet sich Kerschbaums Tonvoll zurück.


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